Wie die meisten von Euch werscheinlich schon wissen, bin ich heile in Melbourne angekommen! Ich hatte zwar während des Flugs in etwa 4 Babys um mich, die abwechselnt ihrer Unlust Ausdruck verleihen mussten, aber Dank moderner Technik konnte ich sie mit diversen Filmen ausblenden, die ich mir auf meinem privaten Bildschirm angeguckt hab! Nach 33 Stunden in der Luft, London, Bankok und Sydney habe ich es tatsächlich noch geschafft weitere 8 Stunden wach zu bleiben- um über mein Jetleg hinweg zu kommen!
Mein Cousin Dylan kennt das Problem, weil er ja regelmäßig hin -und her fliegt, und hat mich breitgeschlagen in einem alten Irishen Pub das Football match zwischen zwei Melbourner Bezirken anzusehen (Richmond vs. Carlton). Football hier ist übrigens wieder was anderes als in den USA- die kloppen sich hie gegenseitig die Birne ein und keiner jammert wie unsere Fußballer es so gerne tun! jedenfalls hat mir das den Rest gegeben und so konnte ich friedlich einschlafen und hatte sogar noch was vom nächsten Tag.
Die ersten Tage hier kommen mir im nachhinein vor wie ein merkwürdiger Traum, wie ein Delirium oder Labyrinth, aus dem man erstmal rausfinden muss! Aber mitlerweile ist das Gefühl verflogen...und alle möglichen Eindrücke fließen gradezu in mich rein.
Da weiß ich promt nicht wo ich anfangen soll! 'S fängt mit klitze-kleinen Kleinigkeiten an, wie zum Beispiel den Bäumen und Sträuchern und Früchten. Ich weiß, das der Winter hier nicht ernst genommen wird, aber hätte einer von Euch gedacht, dass hier massig Zitronenbäume stehen- mit reifen Zitronen!!! Und alles ist anders: die Steckdosen, die Lichtschalter, die Straßenschilder, die.... einfach alles! Und klein Nina könnte alles fotografieren und festhalten, wie fasziniert sie am Anfang ihrer reise war! Aber mit dem Alltag kommt auch das gewöhnliche- so ist es für mich schon total normal hier Bahn zu fahren (andere musster auf den Sitzen- andere farben der Stangen, hihi) oder nen Kaffee zu kaufen, oder halt all diese alltäglichen Dinge zu tun an die man sich so schnell gewöhnt.

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